28. März – 3. Mai 2026
Freitag, Samstag, Sonntag 13:00 – 18:00 Uhr
Vernissage: Freitag, 27.3.2026 um 18:00 Uhr
Begrüßung: Matti M. Matthes
Einführung: Mathias Wunderlich
Musik: Marc Spiess (Piano)
Termine
Sonntag, 12. April 2026 um 15:00 Uhr
Ausstellungsrundgang – Mathias Wunderlich im Gespräch mit Matti M. Matthes

Mathias Wunderlich – Artist Statement
Aufmerksam beobachte ich meine Umgebung. Insbesondere die lebende Natur ist für mich stets faszinierend und unerschöpflicher Inspirations-Quell. Die Anregungen aus der Natur setze ich nicht abbildend oder realistisch um. Ich übersetze sie künstlerisch auf meine eigene charakteristische Weise und verwandle sie in Malerei, Zeichnung und Grafik.
In meiner Arbeitsweise verwende ich meist das Prinzip der Serie, um mich in vielen Facetten mit meinem Motiv inhaltlich und gestalterisch auseinanderzusetzen. Dabei umkreise ich in kleinen, mittleren und großen Formaten mein Sujet und bringe es auf Papier oder Leinwand. So verdichte ich meine Bildlösungen prägnant, bis zur Formel verknappt. Dabei entstehen allegorische Äußerungen, expressiv anmutend oder ornamental. Das Kolorit besteht aus leuchtenden und matten Farben. Die Bildkomposition wird im Arbeitsprozess dynamisch durch die Linie strukturiert.

Hymnen auf die Natur und das Leben
Aus einem Gewebe von Linien, Flächen, Formen und Strukturen, ausbalanciert mittels matter und leuchtender Farben gestaltet Mathias Wunderlich Landschaften, Fauna und Flora, Motive belebter und unbelebter Natur.

In dynamischem Rhythmus unter dem Einsatz fließender Farben werden malerische, ornamentale und expressive Elemente zu Allegorien des Lebens. Von früh an gab es in seinem künstlerischen Schaffen Ausdruck inniger Verbundenheit mit der Natur aus Neugier, stetem Interesse und Beobachtungen in und an der Natur, welche er bildkünstlerisch verarbeitet.

Die Themen sind hierbei vielfältig und der Künstler umkreist diese oft in Serien in kleinem, mittlerem und großem Format auf Papier, Leinwand oder Holz in Druckgrafik, Zeichnung und Malerei. Die Rolle des Menschen in der Natur, das regenerative, zyklische Moment interessiert und fasziniert Mathias Wunderlich ebenso wie die lyrische Schönheit des Erscheinungsbildes. Mittels schichtweisem Farbauftrag, eruptiver Malgeste entwickelt er seine Bildkompositionen zu einem Destillat größtmöglicher Vereinfachung und Prägnanz, zu Hymnen auf die Natur und das Leben.
