20.07. – 30.08.2019 MENSCH UND LANDSCHAFT, Wege zu Fontane

 

6 Künstler zeigen in der Kunsthalle Brennabor Arbeiten in Anlehnung an Fontanes geistiges Erbe.

Theodor Fontane hat wie kein anderer Künstler die Identität Brandenburgs geprägt, Zauber und Charakter der Mark über Grenzen hinaus vermittelt.

Die Kunsthalle Brennabor wagt, sich im Fontanejahr, das den „vermeintlich bekannten Schriftsteller abseits der vertrauten Wege und Darstellungen“ (fontane.200) betrachtet, an den Versuchen zu beteiligen, „den Autor neu zu entdecken“ (fontane.200) – mit Bildern, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen.

Ein illustrer Kreis von KünstlerInnen, drei Frauen, drei Männer ganz unterschiedlichen Alters, in Brandenburg, Sachsen und Berlin lebend und arbeitend, haben sich auf die Suche nach Fontane, seinen Welten und Sehnsuchtsorten gemacht – und sind in sehr unterschiedlichen Weisen fündig geworden.

Anna Gille, Gisela Eichardt, Elli Graetz, Dieter Goltzsche, Carsten Gille und Hans-Georg Wagner haben unzählige Wanderungen durch die Mark unternommen, Geheimnisse aufgespürt, Rätsel entschlüsselt und sind den Ideen und Blickwinkeln des Meisters nahe gekommen. Einem seiner Leitsätze – „Die Kunst soll nach Vollendung streben, soll ehrliche, gründliche Arbeit verrichten.“ – zu folgen, war ihnen selbstverständliche Pflicht und große Freude, immer wussten sie: „Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.“ (Theodor Fontane)

Vernissage

 

Finissage